Externe Fachkraft für Arbeitssicherheit

Externe Fachkraft für Arbeitssicherheit

Unternehmer sind laut Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) verpflichtet eine Fachkraft für Arbeitssicherheit (SiFa oder FaSi) zu bestellen. Dabei ist die Mindest­einsatz­zeit pro Beschäftigten und Jahr vom Geschäfts­inhalt abhängig. Unsere qualifizierten Fachkräfte übernehmen für Sie alle Aufgaben nach § 6 ASiG und unterstützen in allen Fragen im Zusammen­hang mit Arbeits­sicherheit und Gesundheits­schutz.

Das Unternehmen hat grundsätzlich dabei drei Optionen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen:

1. Einsatz eines qualifizierenden eigenen Mitarbeiters*
2. Einsatz des Unternehmermodells
3. Bestellung einer geeigneten externen Fachkraft

Damit in Ihrem Unter­nehmen alle gesetz­lichen Auf­lagen vom ersten Tag an erfüllt werden, empfehlen wir die Bestellung einer externen Fachkraft für Arbeits­sicherheit, den wir Ihnen gern zur Ver­fügung stellen.

Unsere qualifizierten Fachkräfte übernehmen für Sie alle Aufgaben nach § 6 ASiG und unterstützen in allen Fragen im Zusammen­hang mit Arbeits­sicherheit und Gesundheits­schutz.

* Hinweis: Die Fachkraft für Arbeitssicherheit gilt erst nach einem Abschluss des A, B und C- Lehrgangs bei der Berufsgenossenschaft. Die Kursdauer beträgt pro Kurs zwei Wochen. Zusätzlich muss der Mitarbeiter mindestens 80 Stunden pro Jahr in diesem Umfeld der Arbeitssicherheit tätig sein und nachweisen können.

Unser Leistungsangebot

Wie können wir Ihnen helfen?

  • Prävention im Arbeitsschutz
  • Vermeidung von Arbeitsunfällen
  • menschengerechte Gestaltung der Arbeit
  • regelmäßige Begehungen
  • Unterstützung bei der Anwendung des einfachen Maßnahmenkonzeptes Gefahrstoffe
  • Teilnahme bzw. Organisation von Arbeitsschutzausschusssitzungen (ASA)
  • Schulungs- und Beratungsleistungen
  • Motivation zu arbeitssicherem Verhalten
  • effektive Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt

 

Ihre Vorteile:

  • Unsere Sicherheitsexperten verfügen über alle wichtigen Qualifikationen und werden regelmäßig weitergebildet.
  • Sie profitieren von unserem interdisziplinären Fachwissen und unserer langjährigen Erfahrung in verschiedenen Betrieben
  • Fördermittel - Wir ermitteln, ob für Sie Fördermittel in Frage kommen und unterstützen Sie bei der Beantragung.
  • Mit uns werden Sie den Anforderungen des Gesetzgebers gemäß Arbeitssicherheitsgesetz/Arbeitsschutzgesetz gerecht.

Weitere Detailinformationen erhalten Sie durch Klicken auf die folgenden Themenbereiche.

Die Aufgaben der Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Die Aufgaben der Fachkräfte für Arbeitssicherheit (im folgenden FASI genannt) sind gesetzlich im Arbeitssicherheitsgesetz §6 festgelegt (AsiG9. Dort heißt es: „Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit haben die Aufgabe, den Arbeitgeber beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung in allen Fragen der Arbeitssicherheit einschließlich der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen.“

Im Wesentlichen sind dies folgende Aufgaben:

  • Beobachten
  • Untersuchen
  • Hinweisen
  • Beraten
  • Empfehlen
  • Kontrollieren
  • Überprüfen

Daraus ergibt sich, dass eine FASI keine Weisungsbefugnis, sondern eine beratende Funktion hat. Die Beratung erfolgt bei

  • der Planung, Ausführung und Unterhaltung von Betriebsanlagen und von sozialen und sanitären Einrichtungen
  • der Beschaffung von technischen Arbeitsmitteln und der Einführung von Arbeitsverfahren und Arbeitsstoffen
  • der Auswahl und Erprobung von Körperschutzmitteln
  • der Gestaltung der Arbeitsplätze, des Arbeitsablaufs, der Arbeitsumgebung und in sonstigen Fragen der Ergonomie
  • der Beurteilung von Arbeitsbedingungen
Gesetzliche Grundlagen

Das Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit, genannt Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), vom 12.12.1973, verpflichtet die Arbeitgeber, Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen (§ 1 ASiG).

Bereits zum Zeitpunkt seines Inkrafttretens vor rund 25 Jahren, schrieb das Arbeitssicherheitsgesetz grundsätzlich für jeden Arbeitgeber die arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Beratung seines Betriebes vor, auch wenn er lediglich eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter beschäftigt hat.

Bis zur vollständigen Umsetzung des Gesetzes bedurfte es jedoch einer Übergangszeit, da am Markt zunächst nicht genügend technische und medizinische Arbeitsschutzexperten zur Verfügung standen. Die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen regelte deshalb in ihren Unfallverhütungsvorschriften "Betriebsärzte" (VBG 123/BGV A7) und "Fachkräfte für Arbeitssicherheit" (VBG 122/BGV A6), die die Inhalte des ASiG näher bestimmen, dass zunächst nur Betriebe mit 40 Mitarbeitern und mehr für eine sicherheitstechnische Beratung zu sorgen hatten. Bei der arbeitsmedizinischen Beratung lag die Grenze bei 100 Mitarbeitern.

Auf Initiative des Bundesarbeitsministeriums zur Umsetzung europäischer Richtlinien haben die Berufsgenossenschaften die Unfallverhütungsvorschriften "Betriebsärzte" und "Fachkräfte für Arbeitssicherheit" überarbeitet und in neuer Fassung 1995 in Kraft gesetzt.

Aufgaben der Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Oft werden die nach dem Arbeitssicherheitsgesetz bestellten Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit als zusätzliche Kontrollorgane neben der Gewerbeaufsicht und der Berufsgenossenschaft missverstanden.

Nach dem Gesetz sind sie jedoch Berater der Unternehmer und Beschäftigten in allen Fragen von Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit. Sie sollen den Unternehmern helfen, die Risiken und Gefährdungen im Betrieb zu analysieren und geeignete Maßnahmen vorschlagen.

Detailliert sind die Aufgaben der Betriebsärzte und Sicherheitsfachkräfte in § 3 und § 6 des Arbeitssicherheitsgesetzes nachzulesen. In den Unfallverhütungsvorschriften "Betriebsärzte" und "Fachkräfte für Arbeitssicherheit" ist das Gesetz abgedruckt. Die Unfallverhütungsvorschriften sind in der zuständigen Bezirksverwaltung erhältlich.

Die ordnungsgemäße Durchführung der Beratung prüfen Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft.

Das Bundes­amt für Wirtschaft und Aus­fuhr­kontrolle (BAFA) betreut die Förderung unter­nehmerischen Know-hows für Unter­nehmen durch Unter­nehmens­berat­ungen. In diesem Rahmen sind auch unsere Leistungen förderbar. Wir haben schon diverse Förder­gelder für unsere Kunden beantragen können.

Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Gespräch.