Datenschutz - Folgenabschätzung

Prüfstempel für Datenschutz - Folgenabschätzungen

Im Bereich des Datenschutzes gibt es den Begriff „Folgenabschätzung“. Dieser Begriff fällt immer im Zusammen­hang mit automatisierten Verarbeitungen von Daten, wenn besondere Risiken für die Rechte und Freiheiten für den Betroffenen möglich sind. Das tritt immer dann auf, wenn

  • besondere Daten über die Gesundheit (z.B. Ernährungsgewohnheiten oder Krankheiten), die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen oder religiöse oder philosophische Meinungen automatisiert erhoben, verarbeitet oder genutzt werden oder
  • eine Bewertung bzgl. seiner Fähigkeiten, Leistung oder Verhalten von Personen möglich ist.

 

Ziel der Datenschutz-Folgenabschätzung ist es, die Beherrschbarkeit neuer Informations- und Kommunikationsverfahren vor deren Einführung zu überprüfen. Dabei werden erden die Prozesse der automatisierten Verarbeitung der Daten transparent gemacht. Es werden Gefahren für die Rechte der betroffenen Bürgerinnen und Bürger aufgezeigt, Risiken abgeschätzt und Sicherungskonzepte entworfen. Kurzum – die bevorstehende Lösung wird von vorne bis hinten beleuchtet.

SIe sollten ein Konzept für die Risikobewertung und Prüfung der Notwendigkeit einer Datenschutz-Folgenabschätzung etabliert und auf Ihre Verarbeitungstätigkeiten angewendet haben. Wir unterstützen Sie mit praxisnahen Konzepten, die Sie schnell zum Ziel führen. 

Unser Leistungsangebot

Die IT.DS Beratung hat im Laufe der Jahre dutzende Datenschutz-Folgenabschätzungen durchgeführt und kann Sie mit eine entsprechenden Expertise unterstützen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie uns gerne an. Wir stehen auch für Einzelmaßnahmen kurzfristig zur Verfügung, wie z.B. bei der

  • Erstellung von Kundenprofilen, z.B. in Marketing-Firmen.
  • Einführung von IT-Systemen für das Personalmanagement.
  • Videoüberwachung, z.B. in Hotels oder Apotheken.
  • Implementierung von Mobile-Device-Management (MDM) zum Management von Smartphones und Tablets.
  • neuen Zutrittskontrolle oder dem Internet-Monitoring (Beschäftigtendatenschutz).
  • der Umstellung auf digitale Personalverwaltungssysteme, wie z.B. die digitale Personalakte.
  • Überwachung von Mitarbeitern durch GPS-Systeme in Fahrzeugen bei z.B. Fahrschulen , der Logistik.
  • oder im Handwerk.


Die Datenschutz-Folgenabschätzung wird überlicherweise durch den Verantwortlichen durchgeführt. Dieser lässt sich sinnvollerweise vom bestellten Datenschutzbeauftragten beraten. Es ist sinnvoll, den Datenschutzbeauftragten vor der Einführung einer Verarbeitungstätigkeit, die ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der Betroffenen mit sich bringt, frühzeitig in die Planung mit einzubeziehen, damit hinterher keine Anpassung mehr erforderlich ist. Schon so manche Videoüberwachung musste wieder deaktiviert werden, weil die Anlage nicht gesetzeskonform betrieben worden ist.

Hat der Unternehmer vergessen vor der Einführung der automatisierten Verarbeitung eine Vorabkontrolle durchzuführen, so muss die Vorabkontrolle nachträglich durchgeführt werden. Sinnvollerweise entsteht aus der Vorabkontrolle ein Maßnahmenplan mit Personal- und Zeitvorschlägen, damit das Verfahren auch gesetzeskonform weiter betrieben werden kann.

Das Bundes­amt für Wirtschaft und Aus­fuhr­kontrolle (BAFA) betreut die Förderung unter­nehmerischen Know-hows für Unter­nehmen durch Unter­nehmens­berat­ungen. In diesem Rahmen sind auch unsere Leistungen förderbar. Wir haben schon diverse Förder­gelder für unsere Kunden beantragen können.

Kontaktieren Sie uns gerne für ein unverbindliches Gespräch.